Aktuelles aus dem Universum der Übersetzung und Softwarelokalisierung

Wir sind Sprachfreaks, das geben wir gerne zu. Die Welt der Übersetzung und Software-Lokalisierung ist spannend und faszinierend. Aber auch unser Büro-Alltag sorgt für die ein oder andere Schlagzeile. An dieser Stelle bloggen wir regelmäßig Interessantes für unsere Kunden, Freunde und Mitarbeiter. Bleiben Sie dran!

Damit unser Blog immer aktuell ist und keine Verzögerungen durch Übersetzungen in andere Sprachen entstehen, erstellen wir die Posts in den zwei Kernsprachen Englisch und Deutsch. Über die RSS-Funktion können Sie die Blogeinträge gerne abonnieren. Keep in touch with @transcript!


transcript-blogger
18/12/2014 - 14:42

Die Deutschen lieben Weihnachten. Und die Deutschen lieben ihren Weihnachtsmarkt. Zehntausende strömen in diesen vorweihnachtlichen Tagen in die deutschen Innenstädte. Nicht nur zum weihnachtlichen Geschenke-Shopping in den Fußgängerzonen, nein! Die Weihnachtsmärkte sind es, die selbst in Zeiten von Smartphone, Tablet und Social Media-Wahn nichts von ihrer magnetischen Wirkung eingebüßt haben. Die Deutschen lassen sich eben gern ganz traditionell verzaubern: Die rührige Weihnachtsmarkt-Atmosphäre mit Holzbuden, tausenden von Lichtern und dem verführerischen Duft von Glühwein, Lebkuchen und anderem Naschwerk lockt die Menschen selbst bei ungemütlicher Witterung vor die Tür. Schon lange erfreuen sich deutsche Weihnachtsmärkte auch einer riesigen internationalen Fangemeinde. Besucher aus aller Welt reisen in der Weihnachtszeit scharenweise nach Deutschland, um ganz in das romantische Flair der „German Weihnacht“ einzutauchen.
Und hier die Top Ten der beliebtesten deutschen Weihnachtsmärkte:
1. Nürnberger Christkindlesmarkt
Tipp: traditionelle „Zwetschgenmännle“ aus getrockneten Pflaumen
2. Stuttgarter Weihnachtsmarkt
Tipp: Nussknacker in allen Farben und Formen
3. Weihnachtsmarkt Frankfurt
Tipp: verbinden mit einem Besuch der historischen Frankfurter Innenstadt
4. Münchener Christkindlmarkt
Tipp: vor allem Fans von traditioneller Handwerkskunst kommen hier auf ihre Kosten
5. Weihnachtsmärkte in Köln
Tipp: Publikumsmagnet ist der Weihnachtsmarkt vor der Kulisse des Kölner Doms
6. Freiburger Weihnachtsmarkt
Tipp: extra romantisch mitten in der historischen Altstadt
7. Nostalgischer Weihnachtsmarkt Berlin
Tipp: vor der Kulisse des Opernpalais und des Berliner Fernsehturms
8. Lübecker Weihnachtsmarkt
Tipp: super für Familien ist der Familienweihnachtsmarkt mit lebendigem Adventskalender und Weihnachtsmärchenwald
9. Internationaler Weihnachtsmarkt Essen
Tipp: 250 Stände bieten Artikel aus 21 Ländern – von afrikanischer Kunst bis zu Kopfschmuck aus Australien
10. Striezelmarkt Dresden
Tipp: ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands, der seit dem 15. Jahrhundert stattfindet

Wir wünschen all unseren Kunden und Geschäftspartnern noch eine festliche Vorweihnachtszeit – vielleicht mit dem Besuch auf einem Weihnachtsmarkt –, fröhliche Festtage und einen großartigen Start in das neue Jahr!

Quelle:
http://www.rp-online.de/leben/reisen/news/die-top-ten-der-weihnachtsmaerkte-in-deutschland-bid-1.570881

transcript-blogger
04/12/2014 - 12:55

Nobody is perfect. Das gilt auch für die Autoren von Gebrauchstexten, mit deren Übersetzung Sprachdienstleister wie @transcript beauftragt werden. Es gibt wohl kaum einen Text, der vollkommen wäre – auch wenn der Verfasser noch so sorgfältig gearbeitet hat. Besonders bei knapp bemessenen Entstehungszeiten von Texten ist die Wahrscheinlichkeit von Fehlern im Ausgangstext recht hoch. Entdeckt der Übersetzer bzw. die Übersetzerin eine Ungereimtheit, beginnt das Dilemma: Darf man den Text nach eigenem Ermessen korrigieren – oder ist der Ausgangstext als „unantastbares Original“ zu behandeln, wie es zum Beispiel bei Literaturübersetzungen üblich ist?
Wir zeigen Ihnen anhand von sieben Tipps, wo sich Text-Defekte verstecken können und wie Sie am besten damit umgehen:

Tipp 1:
Prüfen Sie den Text auf formale Defekte wie fehlende Seiten oder doppelte Textabschnitte. Eine Korrektur sollte erst nach Rücksprache mit dem Auftraggeber erfolgen – es sei denn, der Defekt ist so offensichtlich, dass sich das Nachfragen erübrigt.

Tipp 2:
Prüfen Sie die Plausibilität von Zahlen, Maßangaben und Querverweisen. Nehmen Sie nicht alles als gegeben hin, zum Beispiel weil Sie enge Deadlines haben. Kommt Ihnen eine Angabe „spanisch“ vor, fragen Sie auf jeden Fall bei Ihrem Kunden nach.

Tipp 3:
Checken Sie bei Tipp- oder Druckfehlern im Ausgangstext, was gemeint sein könnte. Fragen Sie im Zweifel den Auftraggeber nach dem korrekten Begriff und übersetzen Sie erst, wenn alles eindeutig ist.

Tipp 4:
Gehen Sie sicher, dass die Terminologie des Textes mit entsprechenden Bildunterschriften oder Grafiken übereinstimmt. Bei terminologischen Inkonsistenzen zwischen Text und Bild ist es Aufgabe des Übersetzers, die konsistente Verwendung der korrekten Terminologie sicherzustellen, also zum Beispiel eine Bildunterschrift zu ändern. Weisen Sie den Kunden auf jeden Fall auf die von Ihnen vorgenommenen Korrekturen hin, zum Beispiel, indem Sie sie im Ausgangstext markieren.

Tipp 5:
Sollten Sie bei einer Softwareübersetzung feststellen, dass der Ausgangstext nicht mit der Realität übereinstimmt, also beispielsweise die Software-Benutzeroberfläche anders angeordnet ist als im Text beschrieben, dann könnte die Ihnen vorliegende Software-Version möglicherweise veraltet sein. In diesem Fall hilft nur eins: Nachfrage beim Auftraggeber der Übersetzung.

Tipp 6:
Gehen Sie bei technischen Übersetzungen oder juristischen Texten auf Nummer sicher, dass alle Ausdrücke und Aussagen hundertprozentig korrekt sind. Gerade Fachtexte sind oft so komplex, dass sich gerne der ein oder andere Ausdrucksdefekt „einschleicht“. Qualifizierte Fachübersetzer können solche Defekte aufgrund ihrer technischen oder juristischen Fachkenntnisse korrigieren. Fragen Sie sich immer, was der Verfasser gemeint haben könnte. Ist dies nicht eindeutig zu beantworten, halten Sie bitte auf jeden Fall Rücksprache mit dem Kunden.

Tipp 7:
Schachtelsätze oder verworrene Satzstrukturen dürfen Sie beim Übersetzen gerne „entwirren“. Sie entstehen zum Beispiel, wenn Textautoren keine Muttersprachler sind oder bei komplexen technischen Zusammenhängen. Sie als Übersetzer dürfen hier durchaus „optimieren“. Starke sprachliche Umbauten sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Auftraggeber abstimmen. Je besser man seinen Kunden kennt, desto genauer weiß man, wie weit man bei der Textoptimierung gehen kann.

Unser Fazit: Es braucht einiges an Fachkenntnis und vor allem Sorgfalt, um alle Defekte eines Ausgangstextes herauszufischen und zu korrigieren. Doch der Aufwand lohnt sich, denn nicht nur der Originaltext gewinnt deutlich an Qualität, sondern auch die Übersetzung. Die sorgfältige Prüfung der Richtigkeit von Ausgangstexten ist damit definitiv eine Aufgabe, die eine Maschinenübersetzung nicht leisten könnte. Es lebe der Humanübersetzer!

transcript-blogger
18/11/2014 - 14:12

Die tekom-Jahrestagung gilt als DER Branchentreff für Unternehmen und Dienstleister, die in Deutschland und auf globalen Märkten im Bereich der Technischen Kommunikation aktiv sind. In diesem Jahr fand die tekom-Messe vom 11. bis 13. November in den Hallen des Internationalen Congresscenters in Stuttgart statt. Rund 4000 Fachbesucher nahmen nach Angaben des Veranstalters teil. Sprachdienstleister wie @transcript durften da natürlich nicht fehlen. Anke Büchel, Mitglied der Geschäftsleitung, hat sich in Stuttgart unter das Fach-Volk gemischt und berichtet über ihre Eindrücke:

„Als Dienstleister für technische Übersetzungen und Software-Lokalisierung arbeiten wir bei @transcript verstärkt für Kunden aus dem deutschen Mittelstand. Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen, die zunehmend international agieren, sehen wir großes Wachstumspotenzial. Sie beauftragen uns beispielsweise mit der Übersetzung technischer Dokumentationen in mehrere Sprachen. Insofern ist die tekom-Jahrestagung in Deutschland für uns mittlerweile genauso interessant wie die bekannten Übersetzungs- und Lokalisierungsveranstaltungen GALA und Localization World. Die tekom bezeichnet sich ja zu Recht als Europas größter Fachverband für Technische Kommunikation.

In diesem Jahr habe ich beim Messebesuch meinen persönlichen inhaltlichen Schwerpunkt auf Terminologieverwaltung, Lokalisierung sowie Projektmanagement gesetzt. Dazu habe ich mir einige Präsentationen zu innovativen Tools namhafter Hersteller angeschaut, sehr interessant! Ich konnte mich in Stuttgart wieder einmal davon überzeugen, dass wir bei @transcript im Bereich CAD-, DTP-, Projektmanagement- und Terminologieverwaltungs-Tools auf dem neuesten Stand sind.
Klarer Zukunftstrend ist aus meiner Sicht das Thema Cloud-Computing. In diesem Bereich wird es noch richtig spannend werden – und da ist es natürlich für uns und unsere Kunden entscheidend, dass wir das Innovationstempo mitgehen.

Events wie die tekom-Jahrestagung sind nicht zuletzt deshalb Publikumsmagnete, weil man dort jede Menge Branchen- und Fachkollegen trifft. Informationsaustausch und Networking sind ja gerade in der Kommunikationsbranche Gold wert. Allerdings ist die Messe so groß, dass man sich ohne Verabredung nicht mal so „im Vorbeilaufen“ trifft. Ideal zum Networking war dagegen die 30-Jahrfeier von SDL, zu der ich am Vorabend der tekom als Vertreterin von @transcript als LSP-Partner von SDL eingeladen war, sowie die Willkommensfeier der tekom selbst. Nächstes Jahr bin ich gerne wieder dabei!“