Aktuelles aus dem Universum der Übersetzung und Softwarelokalisierung

Wir sind Sprachfreaks, das geben wir gerne zu. Die Welt der Übersetzung und Software-Lokalisierung ist spannend und faszinierend. Aber auch unser Büro-Alltag sorgt für die ein oder andere Schlagzeile. An dieser Stelle bloggen wir regelmäßig Interessantes für unsere Kunden, Freunde und Mitarbeiter. Bleiben Sie dran!

Damit unser Blog immer aktuell ist und keine Verzögerungen durch Übersetzungen in andere Sprachen entstehen, erstellen wir die Posts in den zwei Kernsprachen Englisch und Deutsch. Über die RSS-Funktion können Sie die Blogeinträge gerne abonnieren. Keep in touch with @transcript!


transcript-blogger
18/11/2014 - 14:12

Die tekom-Jahrestagung gilt als DER Branchentreff für Unternehmen und Dienstleister, die in Deutschland und auf globalen Märkten im Bereich der Technischen Kommunikation aktiv sind. In diesem Jahr fand die tekom-Messe vom 11. bis 13. November in den Hallen des Internationalen Congresscenters in Stuttgart statt. Rund 4000 Fachbesucher nahmen nach Angaben des Veranstalters teil. Sprachdienstleister wie @transcript durften da natürlich nicht fehlen. Anke Büchel, Mitglied der Geschäftsleitung, hat sich in Stuttgart unter das Fach-Volk gemischt und berichtet über ihre Eindrücke:

„Als Dienstleister für technische Übersetzungen und Software-Lokalisierung arbeiten wir bei @transcript verstärkt für Kunden aus dem deutschen Mittelstand. Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen, die zunehmend international agieren, sehen wir großes Wachstumspotenzial. Sie beauftragen uns beispielsweise mit der Übersetzung technischer Dokumentationen in mehrere Sprachen. Insofern ist die tekom-Jahrestagung in Deutschland für uns mittlerweile genauso interessant wie die bekannten Übersetzungs- und Lokalisierungsveranstaltungen GALA und Localization World. Die tekom bezeichnet sich ja zu Recht als Europas größter Fachverband für Technische Kommunikation.

In diesem Jahr habe ich beim Messebesuch meinen persönlichen inhaltlichen Schwerpunkt auf Terminologieverwaltung, Lokalisierung sowie Projektmanagement gesetzt. Dazu habe ich mir einige Präsentationen zu innovativen Tools namhafter Hersteller angeschaut, sehr interessant! Ich konnte mich in Stuttgart wieder einmal davon überzeugen, dass wir bei @transcript im Bereich CAD-, DTP-, Projektmanagement- und Terminologieverwaltungs-Tools auf dem neuesten Stand sind.
Klarer Zukunftstrend ist aus meiner Sicht das Thema Cloud-Computing. In diesem Bereich wird es noch richtig spannend werden – und da ist es natürlich für uns und unsere Kunden entscheidend, dass wir das Innovationstempo mitgehen.

Events wie die tekom-Jahrestagung sind nicht zuletzt deshalb Publikumsmagnete, weil man dort jede Menge Branchen- und Fachkollegen trifft. Informationsaustausch und Networking sind ja gerade in der Kommunikationsbranche Gold wert. Allerdings ist die Messe so groß, dass man sich ohne Verabredung nicht mal so „im Vorbeilaufen“ trifft. Ideal zum Networking war dagegen die 30-Jahrfeier von SDL, zu der ich am Vorabend der tekom als Vertreterin von @transcript als LSP-Partner von SDL eingeladen war, sowie die Willkommensfeier der tekom selbst. Nächstes Jahr bin ich gerne wieder dabei!“

transcript-blogger
11/11/2014 - 12:42

Am heutigen 11.11. ist in Köln, der Heimatstadt von @transcript, auf vielen Straßen und Plätzen von Altstadt und Südstadt kein Durchkommen mehr: Die karnevalistischen „Jecken“ versammeln sich zum Karnevalsauftakt. Epizentrum der Kölner Feierlichkeiten zum 11.11. ist der Heumarkt in der Kölner Altstadt. Alleine dort werden 70.000 Närrinnen und Narren erwartet, die sich in bunter Kostümierung in Karnevalslaune schunkeln und tanzen. Nach dem traditionellen Countdown bis Punkt 11.11 Uhr in Anwesenheit des Kölner Oberbürgermeisters Jürgen Roters startet eine rund zehnstündige Open-Air-Karnevalsparty mit Live-Musik von allen renommierten Karnevals-Bands und -Stars. Jeder Karnevals-Session ihr Motto: „social jeck – kunterbunt vernetzt“ lautet in Köln das Motto der Session 2015. Die „kunterbunte“ Mischung aus Anglizismus, Kölsch und Hochdeutsch trifft allerdings nicht jeden Geschmack, fühlt sich doch so mancher hiesige Karnevalist ganz traditionell der kölschen Mundart verpflichtet. Sei’s drum: „Social“ ist in, und ohne soziale Vernetzung geht im Karneval sowieso nichts. Doch auch wenn der Karneval immer stärker in die sozialen Medien Einzug hält – das hochemotionale Live-Erlebnis des Straßenkarnevals ist durch nichts zu ersetzen!
Nach dem heutigen Auftakt legt der Kölner Karneval bis Neujahr erstmal eine Pause ein. Dann läuten unzählige Karnevalssitzungen die eigentliche Session ein. Der Straßenkarneval, Höhepunkt jeder Session, beginnt am 12. Februar 2015 mit der „Weiberfastnacht“.
Den Kölner Karneval gibt es seit rund zweihundert Jahren: In den Kölner Stadtakten taucht der Begriff „Carneval“ erstmals um 1780 auf. Die Etymologie des Wortes Karneval ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Höchstwahrscheinlich ist der Begriff eine Ableitung aus dem Mittellateinischen: carne levare bedeutet Fleisch wegnehmen und carnelevale heißt wörtlich Fleischwegzeit. Karneval (auch Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fastelovend, Fasteleer oder fünfte Jahreszeit) bezeichnet demnach die Bräuche, mit denen man die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit feiert, die mit dem Aschermittwoch beginnt und bis Ostern andauert.

Ach ja: Sollten Sie uns heute mal nicht sofort ans Telefon bekommen, dann wissen Sie jetzt, warum… Kölle Alaaf!

Quellen:
http://www.koelnerkarneval.de/
http://www.koeln.de/tourismus/karneval
http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval,_Fastnacht_und_Fasching

transcript-blogger
22/10/2014 - 15:59

Lichter, Geschenke, gutes Essen im Kreise der Verwandten: Wer denkt dabei nicht spontan an Weihnachten? Antwort: Alle Hindus, die heute und in den nächsten Tagen – rund zwei Monate vor dem Weihnachtsfest – das hinduistische Lichterfest feiern. Diwali (auch Dipavali, Divali bzw. Deepavali) zählt zu den beliebtesten Festen, die Hindus in Indien, Sri Lanka, Nepal oder anderen vom Hinduismus geprägten Ländern wie Mauritius oder Fidschi begehen. Ähnlich dem christlichen Weihnachtsfest ist es ein Fest der Freude: Die Menschen feiern den Sieg des Guten über das Böse, den Triumph des Lichts über die Dunkelheit und das Erkennen innerer Stärken. Diwali bedeutet so viel wie „Anordnung von Lichtern“ oder „Weg des Lichts“. Deshalb sind die unendlich vielen Lichter so charakteristisch für das Hindu-Fest. Neben traditionellen Öllämpchen schmücken heute elektrische Lichterketten Häuser, Geschäfte, Straßenzüge und Bäume – und auf vielen Hausdächern erstrahlen Kerzen.
Je nach Region geht Diwali auf unterschiedliche mythologische Hintergründe zurück. In Nordindien feiert man den Gott Rama, der den Dämonen Ravana besiegte und nach über einem Jahrzehnt in der Verbannung schließlich wieder in die Hauptstadt Ayodhya zurückkehrte. Der Legende nach beleuchteten die Menschen seinen Heimweg durch die Dunkelheit mit unzähligen Öllampen. In Südindien gedenkt man des Gottes Krishna. Der Sage nach besiegte er an Diwali einen Dämonen und befreite daraufhin etliche tausend Frauen, die der Dämon gefangen gehalten hatte. Im Osten Indiens ist Diwali der schwarzen Göttin Kali gewidmet, die sowohl den Tod als auch dessen Überwindung verkörpert. Hier kann es nachts ziemlich laut werden: Knallfrösche und Feuerwerkskörper erinnern dann eher an Silvester als an Weihnachten.
In den verschiedenen Regionen Indiens feiert man das Fest mit sehr unterschiedlichen Ritualen. In Nordindien dauern die Feierlichkeiten beispielsweise fünf Tage an: Am ersten Tag huldigt man dort dem Gott des Wohlstands (Dhanvantri) und der Glücksgöttin (Lakshmi). Dazu räumen viele ihr Heim auf, schmücken es, kleiden sich neu ein und kaufen neue Wertgegenstände. Den zweiten Tag beginnen die meisten Nordinder mit einem rituellen Ölbad vor Sonnenaufgang. Am dritten Tag, dem Höhepunkt des Festes, kommen die Familien zusammen und beschenken sich gegenseitig. Der vierte Tag gilt als Neujahrstag, an dem die Götter Krishna und Vishnu verehrt werden. Und am fünften Tag erhalten Frauen Geschenke von ihren Brüdern. Beim gemeinsamen Essen versprechen die Geschwister sich, einander zu beschützen.
Wer nicht Diwali feiert, kann sich vielerorts auf andere Lichterfeste in der dunklen Jahreszeit freuen: Halloween mit seinen leuchtenden Kürbissen oder das deutsche Laternenfest Sankt Martin gehören zu den Bräuchen, bei denen Licht und Kerzen ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diwali
http://www.indienaktuell.de/magazin/kultur/diwali-fest-der-lichter-313923
http://www.br.de/interkulturell/interkultureller-kalender-diwali-lichterfest-100.html